Palmen im Norden

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»»Trachycarpus

Das Verbreitungsgebiet der Hanfpalme erstreckt sich von Mitte-bis Ostschina.Die Hanfpalme kann bis zu 12m Höhe erreichen.Ihre Frosttoleranz liegt zwischen minus 12 bis 17°C.

Sicherlich die beste Palme für unser Klima!

Besonders für unseren norddeutschen Winter,die ja leider mehr feucht als schneereich sind.
Doch sollte man bei zu kalten, und gleichzeitig sehr feuchten, Witterung auch bei dieser Palme etwas aufmerksam sein.
Eventuell mit einem Regenschutz vorbeugen.
Denn Eisregen, und darauffolgender Frost, ist Gift für die Trachycarpus.

Bei trockenem Wetter  toleriert diese Palme -17°C (bei einer Größe von ca:1m)
Es gibt auch einige Exemplare die schon -22°C  überstanden haben,
wo nur die Blätter abgefroren sind.Die Palmen sind im Frühjahr wieder neu ausgetrieben.
Pflanzen kann man die Trachycarpus sonnig, aber auch halbschattig.

Meine Erfahrung mit Fortunei:
Ich habe mehrere Palmen dieser Art,auch im absoluten Freiraum.(Weit weg von Hauswänden).Auch "Nässe" und Schnee toleriert sie.
Natürlich nur solange es in Maßen bleibt.Ansonsten eventuell auch, wie schon oben geschrieben, einen Regenschutz.
Ich habe meine Trachycarpus bis jetzt nur mit einfachen Wurzelschutz
(Rindenmulch) geschützt. Dabei habe ich, bis jetzt, noch keinen Verlust mit einer Trachycarpus gehabt.(Weniger ist manchmal mehr!)
Und bei zuviel Schnee ist es empfehlenswert,die Blätter zusammen zubinden,
da sie eventuell auch abbrechen  können.Oder den Schnee desöfteren mit einem Handfeger entfernen.
 

Trachycarpus fortunei


Trachycarpus takil:(Kumaon-Hanfpalme)
Sie ist im nordindischen Himalaja verbreitet.Und kommt bis auf Meereshöhen von 2400m vor.Der Unterschied zu der Fortunei ist,daß sie mehr Blattsegmente besitzt.Und die Fasern fallen rasch vom Stamm.Ihre Frosttoleranz liegt zwischen minus 13 bis 18°C.

Gleiche Bedienungen wie Fortunei.

Meine Erfahrung:
Ihr wird nachgesagt, sie soll besser mit unserem nasskalten Winter zurechtkommen.
Sie soll auch schneller wachsen wie  die übliche Fortunei.
Dieses stimmt nicht mit meiner Erfahrung überein.
1. Wächst sie eher langsamer.
2. Hat sie mehr Schwierigkeiten mit unserem Winter- klima zurechtzukommen.

Aber es ist ein Versuch werd.Alleine schon deswegen, weil diese Palme vorm Aussterben bedroht ist!!
Also, wer es schafft, kann sich glücklich schätzen!!

Trachycarpus takil



Trachycarpus takil Nepal:
Gleiche Bedingungen wie anderer Trachys.
Diese Art soll allerdings bis -20°C ertragen!

Sie hat ihren ersten Winter recht gut überstanden.(Bei minus 10°C).

Pflanzen kann man die Palme fast wo man will.Sie nimmt auch einen Platz im Halbschatten nicht übel.Und gedeiht auch dort noch  gut.
Aber auch bei ihr nicht im Vollschatten!

Meine Erfahrung:
Ich habe nur die Wurtzeln mit Rindenmulch geschützt.Auch "Nässe" und Schnee toleriert sie.
Also, eine Palme die man versuchen sollte!!

              Nepal bei minus 9°C. 

    



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