»»Luftfeuchtigkeit
In einem beheiztem Raum sinkt die Luftfeuchtigkeit.Darunter leiden die Pflanzen und es können Krankheiten auftreten. Im folgenden Text,gebe ich ein paar Tipps zur Unterstützung der Luftfeuchtigkeit!

Plastikschale mit Wasser und Kieselsteinen gefüllt. Luftbefeuchter!
Einfach-aber wirkungsvoll!

Nebler!
Die Luftfeuchtigkeit beeinflußt die Verdunstung! Je trockener die Luft,desto mehr Feuchtigkeit geben die Pflanzen ab.Dadurch verdunsten die Pflanzen in warmen Räumen mehr und bekommen Schäden,wie z.B. Spinnmilben. Kakteen dagegen haben keine Schwierigkeiten bei zu trockener Luft. Pflanzen aus tropischen Gebieten benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Sie verdunsten viel Wasser und die Wurzeln sind oft nicht in der Lage,die benötigen Feuchtigkeitsmengen aufzunehmen.
Luftfeuchtigkeit messen! Mit einem Hygrometer läßt sich die Luftfeuchtigkeit messen.Sowas gibt es als Einzelgerät oder als Thermometer-Hygrometer-Kombination zu kaufen. Auf einer Skala gibt es die Feuchtigkeit in Prozenten an. Probieren Sie es im Badezimmer beim Duschen aus-dort werden dann 100 % angezeigt. In tropischen Gebieten zeigen die Werte zwischen 60% bis 90% an. Im allgemeinen gilt für die Wohnung 50% bis 60%.(mäßig hoch). Lassen Sie in kalten Wintern die Feuchtigkeit nicht unter 30% sinken,denn dann fühlen sich die tropischen Pflanzen nicht mehr wohl.Selbst der Mensch leidet dann unter trockener Schleimhaut und Erkältungskrankheiten. Beispiele wie man die Luftfeuchtigkeit im Winter halten kann,sind z.B. Luftbefeuchter (siehe Bilder links).
Lüften! Wenn man glaubt,Lüften eines Raumes reicht aus,der irrt.Im Gegenteil:Durch das Lüften wird der Raum noch trockener.Man läßt zwar kalte,feuchte Luft herein,aber wenn sie Zimmertemperatur hat,wird sie trockener. Natürlich muß der Frischluftzufuhr im Winter regelmäßig eingehalten werden,aber man darf nie vergessen,die Feuchtigkeit wieder herzustellen.
Erhöhung der Luftfeuchtigkeit! Früher hat man die Luftfeuchtigkeit durch einfache Maßnahmen erhöht.Auf den Kachelöfen wurden Tongefäße gestellt,die mit Wasser gefüllt waren. Viele besprühen heutzutage ihre Pflanzen mit Wasser.Hat aber drei Nachteile: 1. Die Feuchtigkeit hält nicht lange vor. 2. Treten bei weiche und behaarte Blätter Fäulnis auf. 3. Treten häßliche Kalkflecke auf den Blättern auf. Außerdem muß bedacht sein,daß die Pflanzen trocken in die Nacht gehen,damit keine Pilzkrankheiten auftreten. Eine vorteilhafte Maßnahme ist auch,indem man eine Pflanzenwanne aufstellt.Dort feuchten Torfmull hinein,und anschließend die Pflanzen darin einsenken.Den Torf ständig feucht halten,damit er Wasserdampf abgeben kann.Man kann auch eine großen Schale mit Kieselsteinen füllen und die Blumentöpfe darauf stellen. Wer einen Steinfußboden besitzt,kann diesen abends besprühen.Die Wirkung ist perfekt,vorallem wenn man außerdem noch über eine Fußbodenheizung verfügt.
Weitere wirksame Maßnahmen! Wenn das Hygrometer steigen soll,müssen in einem normalen Wohnhaus ca. 10 l Wasser am Tag verdunsten.Wirksam ist,wie schon oben geschrieben,ein Luftbefeuchter.Er hat einen großen Wassertank,und kann dadurch auf einem längeren Zeitraum Feuchtigkeit abgeben.Bei einigen kann man sogar Duftöl mitverwenden und hat dadurch noch einen angenehmen Duft im Raum.
Heizenergie! Ein elektrischer Verdunster benötigt etwa eine Leistung von 300 Watt in der Stunde.Sie können aber ihren Raumthermostat niedriger drehen,da feuchte Luft sich wärmer anfühlt,als trockene.

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